Die Pandemie hat unser Arbeitsleben grundlegend verändert. Home-Office und mobiles Arbeiten haben rasant zugenommen. Arbeitszeiten haben sich verändert, auch soziale Zusammenhänge mussten neu definiert werden.

Nun flaut die Pandemie hierzulande Gott sei Dank ab und wir können uns angesichts des Impffortschritts zunehmend Gedanken über die Arbeitsbedingungen der Zukunft machen. Nach meiner festen Überzeugung müssen wir sorgfältig gemeinsam darüber nachdenken, welche positiven Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Pandemie-Zeit wir in die zukünftige Arbeitswelt übertragen möchten. Hierbei müssen wir auch gemeinsam überlegen, welche Leitplanken wir setzen müssen, um Fehlentwicklungen vorzubeugen. In diesem Zusammenhang werbe ich für folgende Grundthesen und Positionen:

Gemeinsam mit Olaf Scholz möchte ich Bezug nehmend auf unser SPD-Zukunftsprogramm dafür Sorge tragen, dass beim Wandel hin zur Arbeitswelt der Zukunft wieder der Mensch im Mittelpunkt steht. Dazu gehört, dass Arbeitszeiten besser zum Leben passen und Menschen mehr selbstbestimmte Zeit haben – etwa für Familie, soziales Engagement und Weiterbildung. Eine Verlängerung der täglichen Arbeitszeit schließen wir als SPD mit Nachdruck aus. Da wo Gewerkschaften für die Absenkung von Arbeitszeit streiten, um mehr selbstbestimmte Zeit zu ermöglichen oder Beschäftigung zu sichern, stehen Olaf Scholz und ich gemeinsam an ihrer Seite.

Wir dürfen bei allen Diskussionen um das Home-Office aber nicht diejenigen vergessen, deren Arbeit für die Menschen zwangsläufig mit Kontakten verbunden ist. Als Beispiele seien genannt: In der Pflege wird in ganz herausragendem Maße gesellschaftlich wertvolle Arbeit geleistet. Umso mehr gilt es die Lohn- und Arbeitsbedingungen in der Altenpflege und Pflege von Menschen mit Behinderung spürbar zu verbessern. Auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird von gut ausgebildeten Fachkräften geleistet. So erledigen ErzieherInnen, LehrerInnen, SozialpädagogInnen und Beschäftigte der Jugendhilfe ihre Arbeit mit großem Engagement und viel Leidenschaft; doch auch hier fehlt es an ausreichend Personal. Es muss eine attraktive, schulgeldfreie und stattdessen vergütete Ausbildung geschaffen werden. Des Weiteren müssen PaketfahrerInnen ebenso angemessen bezahlt werden wie VerkäuferInnen im Einzelhandel. Dies sind exemplarisch nur einige Beispiele für Arbeits- und Berufsfelder, bei denen ich mich konsequent für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen einsetze.

Hierfür kämpfe ich aus Überzeugung bei der Bundestagswahl 2021 und anschließend in Berlin!

Herzliche Grüße,

Timo Schisanowski

Ihr SPD-Bundestagskandidat für Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hagen und Schwelm