Erstes Treffen mit Portugals Botschafter Francisco Riberio de Menezes verspricht vertrauensvollen Informations- und Meinungsaustausch

Berlin. Der Deutsche Bundestag hat Timo Schisanowski zum Vorsitzenden der Deutsch-Portugiesischen Parlamentariergruppe gewählt. Damit übernimmt der heimische Bundestagsabgeordnete während dieser Legislaturperiode die Verantwortung für die Pflege der internationalen Beziehungen zu Portugal.

Als erste Amtshandlung in seiner neuen Funktion empfing Schisanowski nun Portugals Botschafter Francisco Ribeiro de Menezes im Deutschen Bundestag. Während des Austausches unterstrichen beide die wichtige Beziehung zwischen Deutschland und Portugal sowie die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Regierungschefs António Costa und Olaf Scholz. Außerdem sprachen sie unter anderem über gemeinsame Herausforderung wie die EU-Energiewende oder den Ukrainekrieg, aber auch über gemeinsame Chancen wie die große Bedeutung der portugiesischen Community in Nordrhein-Westfalen.

„Allein in meiner Heimatstadt Hagen leben rund 1.000 Menschen mit portugiesischer Staatsbürgerschaft sowie viele weitere Menschen mit freundschaftlichen oder familiären Beziehungen nach Portugal“, betont Schisanowski. „Daher freue ich mich nicht nur als Mitglied des Bundestages, sondern auch ganz persönlich auf den weiteren internationalen Austausch.“ Schisanowski und Ribeiro de Menezes hielten fest, eng miteinander in Kontakt bleiben zu wollen. Das nächste Treffen wird im portugiesischen Konsulat in Düsseldorf stattfinden.

Hintergrund zur Parlamentariergruppe:

Ziel der Parlamentariergruppe ist es, einen länderübergreifenden Informations- und Meinungsaustausch zu schaffen, um so voneinander lernen zu können und die entsprechenden Erkenntnisse und Erfahrungen in die eigene politische Arbeit miteinfließen zu lassen. Die Parlamentariergruppe hat zudem die Möglichkeit, einmal pro Legislaturperiode Abgeordnete aus dem portugiesischen Parlament nach Deutschland einzuladen und eine Delegationsreise nach Portugal zu unternehmen.

Darüber hinaus fungiert die Parlamentariergruppe als Ansprechperson für portugiesische Gäste des Deutschen Bundestages aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur oder Medien. Dafür arbeitet sie parteiübergreifend. „Gerade der interfraktionelle Aspekt der Parlamentariergruppe ist für mich ein wichtiges Zeichen demokratischer Umgangsformen und sachlichem Austausch mit Andersdenkenden“, erklärt Schisanowski.