Als ich in den vergangenen Tagen einen Zoom-Call mit Gewerkschafterinnen und
Gewerkschaften der Region hatte, wurde immer wieder eine Sorge der Kolleginnen
und Kollegen laut: Was wird die Zukunft uns in Hagen und dem EN-Kreis bringen,
wie wirkt sich der neuerliche Strukturwandel auf uns und unsere Arbeitsplätze aus.
Denn eines merken wir alle derzeit, die sich mit der Wirtschaft und dem Arbeitsleben
befassen: Die Zeiten ändern sich (erneut) für die Region und dies in einem
atemberaubenden Tempo.

Digitalisierung, der Kampf gegen den Klimawandel, der demographische Wandel,
eine immer hektischer wirkende Globalisierung, all dies sind Stichworte für die
Veränderungen, denen unsere Wirtschafts- und Arbeitswelt begegnet. Diese
Veränderungen und auch die jüngere Vergangenheit mit der COVID19-Pandemie
und ihren Folgen machen deutlich, dass die Region in der sich Hagen und der EN-
Kreis befinden bereits mitten in einem Strukturwandel befinden. Dieser darf nun aber
nicht in den Sand gesetzt und verschlafen werden! Er muss von der Politik im Dialog
mit der Wirtschaft und den Gewerkschaften organisiert und vor allem innovativ
gestaltet werden. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie Unternehmen ihre
Arbeitsgrundlage verlieren, wie Arbeitsplätze ohne Ersatz wegrationalisiert werden
und das Familieneinkommen bedroht wird. Wir müssen jetzt agieren und klare
Perspektiven für die Unternehmen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
schaffen, um den Strukturwandel als Chance zu nutzen und die Region uns
besonders unsere Städte Hagen, Gevelsberg, Schwelm, Breckerfeld und Ennepetal
zu Gewinnern des Wandels zu machen. Dafür will ich mich im Bundestag einsetzen
und folgende Themen voranbringen:


• Der Wirtschaftsstandort Deutschland muss nachhaltig, innovativ und
zukunftssicher aufgestellt werden. Dabei ist es mein Anspruch, wirtschaftliche
Vernunft und sozial-ökologischen Ausgleich zusammenzudenken, um Arbeit,
Wirtschaft und Klimaschutz als Einheit voranzutreiben. Wir müssen den
Klimaschutz vor Ort innovativ und gemeinsam mit der Wirtschaft und den
Gewerkschaften als Themen angehen. Unsere Unternehmen vor Ort müssen
in die Lage versetzt werden, moderne Technologien wie die
Wasserstofftechnik einzuführen und zu entwickeln.

• Die Region muss zu einem Innovationsmotor in Deutschland und in Europa
werden. Hierfür braucht es neben guten politischen Rahmenbedingungen
qualifiziertes und gut motiviertes Fachpersonal. Deswegen kämpfe ich für faire
und gerechte Löhne, gute Ausbildungsbedingungen und die Stärkung der
Hochschullandschaft in der Region.

• Wir müssen die Infrastruktur vor Ort dringend auf einen modernen Stand
bringen, sei es im Bereich Straße / Schiene wie auch bei der digitalen
Anbindung. Hervorragende Infrastruktur ist ein Schlüssel für die wirtschaftliche
Entwicklung der nächsten Jahre. Hier muss der Bund den Kommunen helfen.

• Wirtschaftsförderung und Strukturwandel muss auf allen Ebenen Chefsache
werden! In den Rathäusern, auf Landesebene und beim Bund. Alle Akteure
müssen vernetzt werden und sich für die Menschen und die Unternehmen vor
Ort einsetzen. Ich will diese Rolle als Bundestagabgeordneter übernehmen.

Lassen Sie und gemeinsam den Strukturwandel in unserer Region angehen und als
Chance für Hagen und den Ennepe-Ruhr-Kreis betrachten. Ich möchte mich hier
einsetzen und bitte Sie am 26. September 2021 bei der Bundestagswahl um Ihre
Stimme und Ihr Vertrauen.


Herzliche Grüße,
Timo Schisanowski
Ihr SPD-Bundestagskandidat für Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hagen und
Schwelm